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Was leistet Akupunktur

Was leistet Akupunktur

Die Akupunkturbehandlung nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) bietet eine wirkungsvolle Möglichkeit, die gesundheitlichen und psychischen Probleme eines Pferdes aus einer energetischen Perspektive zu sehen und zu behandeln. Sie beeinflusst die Energieströme des Körpers und der Psyche und löst energetische Blockaden über die Stimulation von Akupunkturpunkten mit feinen Nadeln oder mit dem Akupunktur-Laser. Fast alle Pferde tolerieren das Setzen der Nadeln gut und zeigen während der Behandlung deutliche Zeichen der Entspannung und des Wohlbefindens.

 

Wie wirkt Akupunktur?

Akupunktur ist eine Erfahrungsmedizin aus dem Bereich der Regulationstherapien mit intensiver Wirkung auf die Selbstheilungskräfte des Organismus. Sie hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird in China bei Pferden seit ca. 2000 Jahren erfolgreich praktiziert.
Im Mittelpunkt der Akupunktur steht die Beeinflussung körpereigener Energieflüsse durch die Stimulation ausgewählter Körperpunkte auf Energieleitbahnen. Die Therapie korrigiert und harmonisiert den Energiefluss und bewirkt dadurch eine Regulierung der Körperfunktionen. Das Nervensystem und das Immunsystem können stabilisiert und die Durchblutung kann verbessert werden.
Unter den Akupunkturpunkten befinden sich Nervenstrukturen, die über das Zentralnervensystem den Bewegungsapparat, das Hormonsystem und das Herz-Kreislauf-System beeinflussen. Der stimulierende Reiz der Akupunkturnadeln fördert die vermehrte Ausschüttung körpereigener Neurotransmitter und Hormone, z. B. auch Serotonin und Endorphin (natürliches körpereigenes Morphin).
 

Hier hat sich die Akupunktur bei Pferden bewährt:

  • Atemwegserkrankungen (akut und chronisch)
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Arthrosen
  • Organstörungen ( Magen- und Darmerkrankungen, häufige Koliken)
  • Störungen im Nervensystem, z. B. übersteigerte Angst und Nervosität
  • in der Schmerztherapie (Hufrollensyndrom, Hufrehe)
  • zur Narbenentstörung
  • zur Unterstützung der Therapie bei wiederkehrenden Blockierungen des Bewegungsapparates, bei Lahmheiten und Sehnenerkrankungen
  • zur Förderung des Heilungsprozesses nach Verletzungen

Die Akupunktur kann bei einigen Indikationen die Osteopathische Behandlung ergänzen und den Behandlungserfolg stabilisieren. 

 

Der Ablauf einer Akupunkturbehandlung

Eine Befunderhebung nach den Prinzipien der TCM beruht immer auf der ganzheitlichen Betrachtung des Pferdes in seiner Beziehung zur Umwelt. Sie bildet die Grundlage für die Bestimmung des Pferdetyps.
Die Energieleitbahnen und bestimmte diagnostische Akupunkturpunkte werden abgetastet und auf Druckempfinden, Verwölbungen und Dellen untersucht.
Weitere wichtige Hinweise liefern die Beschaffenheit der Zunge und der Schleimhäute sowie die Pulsfrequenz.
Die Erstellung einer TCM-Diagnose bietet die Möglichkeit, körperliche und psychische Störungen aus einer neuen Perspektive zu sehen und diese neue Sichtweise als Ergänzung zu einem Befund der Schulmedizin zu nutzen.
 
Die Behandlung erfolgt mit feinen sterilen Einmal-Akupunkturnadeln oder mit dem Akupunktur - Laser. Pferde haben in aller Regel keine Probleme mit dem Setzen der Nadeln. Sie verbleiben ca. 20 – 30 Minuten im Körper.
Während der Behandlung zeigen fast alle Pferde tiefe Entspannung und Wohlbefinden. Sie senken den Kopf und wirken schläfrig.
Auch nach der Behandlung fühlen sie sich oft müde und sollten mindestens einen Ruhetag bekommen, damit sich ihr Organismus harmonisieren und auf das neue Energieniveau einstellen kann.
In Einzelfällen kann es zu Beginn der Therapie zu einer Erstverschlimmerung einiger Symptome kommen, bevor die Heilung beginnt. Dies ist eine normale und erwünschte Reaktion.

 

In der chinesischen Medizin bedeutet Krankheit eine Störung im energetischen Gleichgewicht des Organismus

  Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Pferdetherapie e. V.,www.dgop.de

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